Elisabeth Ackermann verzichtet auf Kandidatur im 2. Wahlgang

Zum grossen Bedauern der Grünen hat sich Elisabeth Ackermann entschieden, nicht mehr für den 2. Wahlgang anzutreten.

«Ich habe mich nach reiflicher Überlegung dazu entschieden, nicht mehr zum 2. Wahlgang anzutreten. Ich bedaure es sehr, die politische Arbeit aufzugeben, die ich sehr gern gemacht habe. Ich habe sie nach besten Wissen und Gewissen im Interesse von Basel-Stadt und im Interesse meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geleistet, jedoch fehlt mir unter den gegebenen Umständen die Kraft, in einen 2. Wahlgang zu gehen. Allen, die mich unterstützt und gewählt haben, danke ich von Herzen und wünsche der Grünen Partei und dem Kanton Basel-Stadt weiterhin gutes Gedeihen», sagt Elisabeth Ackermann, Regierungspräsidentin.

Grüne Basel-Stadt bedauern Entscheid

Heute Morgen hat Elisabeth Ackermann die Grünen Basel-Stadt informiert, dass sie auf eine erneute Kandidatur im zweiten Wahlgang für die Regierungsrats- und Regierungs-präsidiumswahlen nicht mehr antreten wird. Die Grünen Basel-Stadt bedauern den Entscheid, können aber nach der öffentlichen Kampagne gegen sie nachvollziehen, dass Elisabeth Ackermann sich diesem nicht weiter aussetzen will. Die Grünen Basel-Stadt werden an ihrer Mitgliederversammlung das weitere Vorgehen beschliessen.

Elisabeth Ackermann hat überzeugende Arbeit geleistet

Elisabeth Ackermann hat einiges erreicht: Die Beziehungen zum Kanton Basel-Landschaft hat sich wieder normalisiert und der Kanton wurde auch auf Bundesebene besser wahrgenommen. In der Krisenzeit um Corona hat sich auch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bewährt. In der wohnpolitischen Entwicklung des Kantons war Elisabeth Ackermann massgeblich beteiligt, so zum Beispiel beim Smart City Lab oder der Umsetzung der Wohnschutzinitiativen. Im Regierungsrat setzte sie sich zum Beispiel mit der Einführung von Lohngleichheitskontrollen für mehr Gleichstellung ein.

Als Vorsteherin des Präsidialdepartements hat sie nicht nur wichtige Projekte aufgegleist, sondern auch eine solide Basis für die zukünftige Entwicklung der Museen geschaffen. Nicht zuletzt hat Basel-Stadt dank Elisabeth Ackermann auch den Kulturschaffenden in der Corona-Krise massiv unter die Arme greifen können.